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Neu: Alex Gambal
Jean Claude Bessin – Chablis Es handelt sich um ein traditionsreiches Familienunternehmen, dessen Wurzeln bis weit in das 19. Jahrhundert zurück reichen. Jean Claude produzierte seinen ersten Jahrgang 1992. Der aktuelle Jahrgang 2007 trägt sicherlich zur außerordentlichen Qualität der Weine bei, die das einzigartige Terroir mit seinem hohen Muschelkalkanteil mustergültig interpretieren. Die Weine Bessins bestechen durch ihre glasklare, fokussierte Frucht, die unterstützt wird von einer ausgeprägten Mineralik die den Weinen eine einzigartige Frische und Präzision vermittelt. Vom klassischen Chablis Vieilles Vignes bis hin zum Grand Cru Valmur sind die Weine von Jean Claude eine wirkliche Freude und wahrer Genuss für den Kenner terroirbetonter Weine. Die Stilistik der Weine Jean Claudes lässt einen unvermittelt an die Weine der renommierten Domäne Raveneau denken. Auch Allen Meadows (seine Bewertungen finden Sie bei den Weinen im Shop) oder Bill Nansons „The Burgundy Report“ stimmen mit unserem Eindruck überein und finden viele lobende Worte über die Weine der Domäne. Der vernünftige Preis ist in Anbetracht der Tatsache, dass auch die Chablis Winzer in den letzten Jahren enorm an der Preisschraube gedreht haben, mehr als erfreulich und ist sicher ein weiteres Argument, diesen Weinen eine Chance zu geben. Wir sind uns sicher, dass Sie unseren Enthusiasmus teilen werden! Janisson Baradon – Champagne Das in Epernay ansässige Champagner-Haus kann stolz auf eine seit fünf Generationen bestehende Geschichte zurückblicken. Die bewirtschafteten 9 ha im Zentrum der Champagne, den „Coteaux Cernant“ werden seit mehreren Jahren mehr oder weniger nach biodynamischen Prinzipien („lutte raisonnée“) bewirtschaftet. Nicht ein Garant, aber sicherlich ein Indikator für Anspruch und Verantwortung gegenüber der Natur. Die Domäne erscheint wie ein kleiner eigener Mikrokosmos inmitten der Welt der Prestige-Champagner der großen Handelshäuser. Die Champagner des Hauses, die durch den jungen, charismatischen Cyril Janisson erzeugt werden, bestechen durch ihre sehr eigenständige Stilistik mit enormer Fruchtfülle (die Erträge werden bewusst sehr gering gehalten!) und einer ausgeprägten Terroirnote. Sie erinnern dabei durchaus an die Champagner von Krug, mit einer Prise der idiosynkratischen Champagner von Anselme Selosse versehen.... Wir haben seine Champagner kürzlich in einer Probe zusammen mit vielen erstklassigen und teilweise weit teureren Champagnern verkostet - mit sehr guten Ergebnissen für das Haus Janisson-Baradon. wir sind überzeugt, dass Cyril Janisson das Zeug dazu hat, als Kultwinzer gehandelt zu werden. In Frankreich ist man daher auch schon länger auf ihn aufmerksam geworden. Neben den herausragenden Qualitäten liefern auch die überaus attraktiven Preise überzeugende Argumente, die ausgetretenen Pfade in der Champagne zu verlassen und sich auf die feinen Winzerchampagner des Hauses Janisson-Baradon einzulassen. Wir haben darüber hinaus unser Sortiment noch mit weiteren herausragenden Champagnern der Häuser Philipponnat, Vilmart & Cie, Pierre Peters, Krug, J. Selosse und Pol Roger erweitert. Auch hier erwarten Sie herausragende Qualitäten !
Das 1997 gegründete Maison Alex Gambal in Beaune gehört mit einer Flaschenproduktion von 60.000 p.a. sicherlich zu einer der eher kleineren Negociants im Burgund. Doch wie im Leben so auch im Wein, lässt Quantität nicht auf die Qualität schliessen. Alex Gambal,passionierter und quereingestiegener Oenologe amerikanischer Herkunft, bestätigt uns diese Erkenntnis mit seinen Weinen ein weiteres Mal. Ob nun Mondphasen einen Einfluss auf den Wein haben, möchten wir nicht abschließend beurteilen, sie bereichern uns aber in der Erkenntnis, dass hier ein Idealist am Werke ist, dem die Qualität seiner Weine zuvorderst am Herzen liegt. Dass die Weine nicht geschönt oder gefiltert werden ist hier selbstredend. Wir lieben die Weine von Gambal und stellen auf Proben fest, dass wir damit ganz und gar nicht alleine sind. Wir stimmen in diesem Punkt auch ausdrücklich nicht mit "Burghound" Allen Meadows überein, der die Weine zwar ordentlich bewertet, jedoch ihre Qualität aber unseres Erachtens nicht vollständig erkennt. Die Weine von Gambal zeichnen sich aus durch eine gehaltvolle Frucht und wohl dosierte Extraktion mit wunderbarer Tanninqualität (eher Strauss, denn Mozart - wenn ein Vergleich gestattet sei) aus. Überzeugen Sie sich einfach selbst, denn Sie werden nicht enttäuscht sein von dem sehr saftigen Bourgogne rouge Les Deux Papies, einem feinduftigen Chambolle Villages, oder dem würzig-kraftvollen Vosne Romanée Vieilles Vignes (von dem Alex sagt, er sei eigentlich ein kleiner Clos Vougeot und in 2007 ganz besonders gut gelungen). Und für die Weißen hat Alex Gambal ohnehin ein gutes Händchen...
Neu: Jean-Philippe Fichet
Darüber freuen wir uns besonders - für uns DIE Referenz für exzellenten Meursault. Bis vor kurzem galten die Weine des etwas eigenwilligen aber sympatischen Winzers noch als Geheimtipp. Ein sehr kleine und bescheidene Domäne. Jean-Philippe arbeitete unermüdlich nachdem er in den 80iger Jahren aufgrund unglücklicher Umstände und schlechter Verträge fast alles verlor. Seither befindet sich seine Domäne seit mehren Jahren im Ausbau (Stück für Stück). Die Weine werden sorgfältig für mindestens 18 Monate im kleinen Holzfass gelagert (mit einem nur sehr kleinem Anteil an neuem Holz), bis Sie im Frühjahr auf die Flasche gebracht werden. Die Weine sind pur, unglaublich intensiv und strotzen nur so vor Mineralität. Alle Welt versucht im Grunde diese Stilistik zu erreichen aber kaum jemandem gelingt dies so gut wie Jean Phillippe Fichet. Bei ihm sind sich übrigens alle nennenswerten Kritiker von Burgundern (Meadows, Tanzer, und David Schildknecht von Parker's Wine Advocate) weitgehend einig und attestieren den Weinen von Jean-Philippe durchgängig höchste Qualität. Besonders hervorzuheben ist dass Jean-Philippe (bis auf je einen aus zugekauften Trauben erzeugten Puligny und Meursault Premier Cru, für die wir uns nicht entschieden haben) nur mit Lagen arbeitet die als AOC Meursault deklariert werden dürfen. Dennoch übersteigt die Qualität dieser Weine bei weitem die Qualität vieler Premier Crus teilweise auch sehr renommierter Erzeuger - ein weiterer Beweis dafür was man mit sorgfältiger Arbeit, geringen Erträgen und behutsamen Ausbau erreichen kann.
Unsere Favoriten: der Bourgogne blanc VV und der Meursault Les Gruyaches (eine Dorf-Einzellage).
2007: Hubert Lamy
Wenn man über Saint Aubin spricht, dann kommt man an diesem großen Namen nicht vorbei. Olivier Lamy, der für die Weine seit geraumer Zeit verantwortlich zeichnet produziert seit Jahren weiße und rote Burgunder die an der qualitativen Spitze Saint-Aubins gehören. Eine Domäne deren Ursprünge bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen. Heute bewirtschaften die Familie unter der Leitung von Olivier 17 ha mit einer Faschenproduktion von etwa 100.000 Flaschen pro Jahr. Die Weine werden nach 15-monatigem Ausbau im Fass in die Flasche gefüllt. Mit der Verwendung von neuem Holz wird mit sehr viel Bedacht umgegangen. Die Weine sind erfrischend mineralisch, fokussiert und bezaubern mit ihrer Länge am Gaumen. Die Spitzenlagen wie die beiden Premiers "En Remilly" und "Murgers des Dents de Chien" liefern Weine die ohne weiteres in einer Liga mit weit größeren und teureren Weinen mitspielen können, kein Wunder grenzen doch diese beiden Filetstücke im Lagenportfolio von Lamy's Saint Aubins direkt an Le Montrachet... dem Jahrgang 2007 geht in Kennerkreisen bereits ein exzelllenter Ruf voraus, der nach unseren bisherigen Verkostungen auch gerechtfertigt erscheint. Die verfügbaren Mengen bei Lamy sind leider immer sehr gering, wir raten daher zu einem baldigen Engagement um Enttäuschungen durch ausverkaufte Weine zu vermeiden.

